Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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hat es mein Großvater und dem wieder ſein Groß⸗ vater ſeit undenklichen Zeiten erzählt, ſo viel ich weiß, haben alle Schaproder, Groß und Klein, Alt und Jung, Reich und Arm, von jeher der Oehe und ihren Bewohnern mit Gut und Blut zur Seite geſtanden, alle Gefahren in Krieg und Frieden mit ihnen ge⸗ theilt,(Sonnenſchein und Regen„) Wind und Wellen zugleich ertragen, und ich ſehe nicht ein, warum blos unſre Vorfahren ſo gute Freunde geyeſen ſein ſollen. Sie ſind ein Edelmann, und außerdem ein Mann nach unſerm Sinn, das heißt ein edler Mann von altem Geſchlecht, das alle Achtung verdient, das ſich immer um die armen Leute bekümmert und nie auf Andrer und Geringerer Koſten ſeine vornehme Sipp⸗ ſchaft in die erſte Linie geſtellt hat. Das müſſen wir anerkennen und das haben wir unter uns ſchon oft anerkannt. So hören Sie denn, was meine— und ich denke— auch meiner Kameraden Meinung in die⸗ ſer Sache iſt. Sie ſitzen in der Patſche, das iſt klar, und wir dürfen nicht dulden, daß Sie in der Patſche ſitzen bleiben. Eine Hand wäſcht die andere und eine Liebe iſt der andern werth. Heute Dir und morgen mir! pflegt man zu ſagen und uns kann der rothe Hahn auch einmal auf das Dach ſteigen und Ihre Hülfe von großem Werthe ſein laſſen. So wol⸗