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Geſichter ſeiner Gäſte aus e haprode Nach der Reihe ermunternd und zugleich forſchend anzubl icken.)
„Meine lieben Freunde und Nachbarn! Sie wiſſen, wie gern ich Sie in meiner Behauſung willkommen heiße, und ſchon manches Mal, ſeitdem ich meinem in Gott ruhenden Vater, der mit Euern Vätern auf dem Friedhof dort unter einer Erde begraben liegt, im erb⸗ eigenthümlichen Beſitz der alten Oehe gefolgt bin, ſchon manches Mal, ſage ich, haben wir hier um einen Tiſch geſeſſen und unſre Angelegenbeiten, mochten ſie heitere oder trübe Gegenſtände betreffen, beſprochen und ver⸗ handelt. Zwiſchen uns iſt auch noch niemals ein Wort des Streites oder Haders gefallen, und immer haben wir uns wie Freunde vertragen und geholfen, wo wir nur immer konnten. Nicht wahr?“
Die acht Schiffer blickten ſich mit leuchtenden Augen an, nickten einander zu und ſchlugen dann mit ihren
Fäuſten auf die Tiſche, daß die Flaſchen und Gläſer
tanzten, und riefen dabei wie aus einer Kehle:„Ja, das iſt wahr, nur weiter, Herr von der Oehe!“
„Heute nun,“ fuhr der Redner fort,„habe ich Sie abermals gerufen, um Ihnen eine gewichtige Mitthei⸗ lung zu machen, ja, heute, meine Freunde und Nach⸗ barn, bedarf ich Ihres Rathes und, ſo Sie mir nicht widerſtreben— ſogar Ihrer Hülfe.“
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