Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Die Schiffer blickten ſich wieder freundlich grinſend an und nickten mit ihren braunen Geſichtern Herrn von der Oehe muthig zu, was ſo viel heißen ſollte als: ſie wären bereit zu hören und er ſollte nur wei⸗ ter ſprechen.

„Doch was ſoll ich einen langen Weg mit Wor⸗ ten machen,“ fuhr er, kräftig die Stimme erhebend fort,„wo es raſch an das Ziel zu gelangen gilt, ich will es alſo ſchnell ſagen, damit Ihr mir ſchnell Euer Ja oder Nein zurufet. Seht, Ihr wißt, daß ich Nie⸗ mandes Eigenthum jemals berührt habe, weder mit dem Fuß noch mit der Hand, wenn es mir nicht freund⸗ lich geſtattet war— an meinem Eigenthum aber ver⸗ greifen ſich ſeit Jahr und Tag ſchurkiſche Hände und ſchaden mir und meiner Inſel— nicht wahr, Ihr wißt ſchon, was ich meine?“

„ Ja, wir wiſſen es!“ lautete die Antwort, von

eeinem donnernden Fauſtſchlag auf den Tiſch begleitet.

„Nun gut denn— nicht allein meine Steine haben mir die Räuber genommen, ſondern auch meinen ſchö⸗ nen braunen Stier haben ſie mir vor wenigen Tagen geſtohlen und ſogar Feuer an meine Roggenmiethe gelegt, was nur die ſchnelle Hand meines Statthalters da glücklich gelöſcht hat.“

„Was!“ riefen die Schiffer mit funkelnden Zornes⸗