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Um vier Uhr Morgens, als das Licht des neuen Tages ſchon ſein Zimmer erhellte, wachte er abermals auf und nun konnte er die unthätige Ruhe nicht län⸗ ger ertragen. Er kleidete ſich an, weckte Carl Melms und ging dann in's Freie, um mit eigenen Augen Umſchau zu halten und ſich vom Stande des Wetters zu überzeugen. 8
Die Luft war trotz des gefallenen Hagels wieder warm geworden, das düſtere Gewölk hatte ſich hie und da ſchon getheilt und ließ einige Streifen blauen Himmels hindurchblicken, der Wind aber wehte noch immer ungemein ſtark aus Südweſten und die See ging hoch, ſo daß auch jetzt kein Steinzanger das an Untiefen ſo reiche Ufer der Oehe bedrohen konnte.
Als Alfred Brunſt an die Fuchsgrube kam, fand er den alten Statthalter in guter Laune darin vor. Er hatte ſich ſo wohl in Pelze gehüllt und obenein ein dichtes Strohdach über die Höhlung des Bodens gezogen, daß ihm das Unwetter keinen Schaden an⸗ thun konnte. Als er den Freund ſeines Herrn nahen ſah, kam er aus der Hütte hervor und berichtete, daß er ſowohl wie der Gensdarm und Herr Sternberg, die ſich die Wachen in dieſer Nacht getheilt, nichts Feindſeliges bemerkt hätten,„und auch jetzt,“ fügte er hinzu,„iſt kein Schiff ringsum zu ſehen,


