Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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ſo viel könnte, und das heißt mein Talent wahrlich nur auf eine geringe Probe ſtellen.“

„Nun gut, beweiſen Sie, was Sie können. Da liegt Ihr Skizzenbuch, da ſtehen zwei Kerzen auf dem Tiſche und nun ſetzen Sie ſich und zeichnen Sie das Portrait, aber ſo ähnlich, wie Sie es nur hervorzubrin⸗ gen im Stande ſind.“

„Sogleich!“ rief der Maler, voller Entzücken, daß die ihm aufgetragene Arbeit keine ſchwerere ſei.„Er⸗ lauben Sie nur, daß ich meine Bleiſtifte hole.“

„Gehen Sie, aber kommen Sie gleich wieder.“

Er öffnete ihm ſelber die Thür und Heinrich Markholm ſchlüpfte hinaus. In drei Minuten war er nebſt allem Erforderlichen wieder da und begab ſich ſofort an die Arbeit.

Während er nun mit wahrem Feuereifer das ver⸗ langte Portrait entwarf und mit flüchtigen Zügen über das glatte Papier fuhr, ging Alfred Brunſt mit un⸗ tergeſchlagenen Armen im Zimmer hin und her, nur bisweilen einen haſtigen Blick auf die Arbeit des Ma⸗ lers werfend, die überaus ſchnell vorſchritt. Mittler⸗ weile war ihm der Appetit gekommen und er ſetzte ſich zehn Minuten lang nieder und aß von dem reichlichen Vorrathe, der auf dem Tiſche ſtand.

„Zeichnen Sie nicht zu fein,“ rief er dazwiſchen