anblickenden Freunde ſtand, als ob er ſein Urtheil über Leben oder Tod erwartete.
„Nun, mein lieber Markholm,“ begann Letzterer das Geſpräch,„nun ſind wir allein und Sie zuerſt ſollen Aufſchluß über meine Erlebniſſe erhalten, da ich mir denken kann, daß Sie dieſelben am ſehnlichſten erwarten.“
„Ja, Herr Brunſt, ich kann es nicht läugnen,“ ſtammelte der Maler,„ich befinde mich in einer Span⸗ nung, die ich Ihnen nicht zu beſchreiben vermag.“
„Nun, nun, beruhigen Sie ſich. Was Sie be⸗ trifft, ſo habe ich Ihnen nur Angenehmes zu melden. Meine Reiſe war glücklich, ich habe Frau Halling und ihre Tochter am Möwenort getroffen.“
„O mein Gott, Herr Brunſt, wie glücklich macht mich das und wie dankbar bin ich Ihnen! Aber wie haben Sie Alwining gefunden?“
„Still! Davon ein andermal. Für's Erſte theile ich Ihnen mit, daß mir das Mädchen— gefallen hat, in einem Grade ſogar, wie ich es nicht erwartet
hatte. Still, ſtill doch— hören Sie mich ruhig zu Ende. Von nun an bürge ich Ihnen für den Erfolg Ihrer Neigung, die ich vollkommen billige, und ich ſelbſt erbiete mich ſogar, dahin zu wirken und nicht eherr zu ruhen, als bis Alwining für Sie gewonnen iſt.“


