Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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haften Schiffe an die Oehe herangeſegelt ſei und was ſich dann begeben habe.

Als er in ſeiner Erzählung langſam vorſchritt, denn ein raſches Sprechen lag nicht in der Art des guten Statthalters, gerieth ſein Zuhörer in eine unbeſchreib⸗ liche Wallung und Gemüthsbewegung. Er blieb plötz⸗ lich ſtehen, ſeine Füße ſchienen ihn nicht mehr tragen zu wollen und wie vom Donner gerührt ſtarrte er

ſprachlos den verwunderten Statthalter an.

„Vormäher!“ rief er endlich,„und das ſagt Ihr mir erſt jetzt? Mein Gott, fühlt Ihr denn nicht, wie wichtig das für uns Alle iſt? Doch fahret fort und verſchweigt mir nicht den kleinſten Zug von dem Mann, der Euch in jener Nacht, wie Ihr ſagt, erſchie⸗ nen iſt.“

Wenige Minuten ſpäter wußte er Alles, was der Statthalter berichten konnte. Er war förmlich betäubt davon und eine geraume Zeit hatte er ſeine ganze Faſſung verloren, die ihm erſt langſam wiederkam.

„Vormäher!“ rief er noch einmal.„Was Ihr mir da ſagt, iſt nicht allein ſeltſam, nein, es iſt in der That wunderbar und von einer ungeheuren Wichtig— keit. Doch, da Ihr ſo lange gegen Jedermann ge⸗ ſchwiegen habt, ſo ſchweigt auch jetzt noch gegen alle Andere— aber ſagt mir, habt Ihr Euch das Geſicht