Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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Dort liegt er, Alter, und nun tummle Dich! Ueber das Lietzower Waſſer wirſt Du nicht reiten können, es iſt jetzt zu hoch bei dem Wind; reite alſo über die ſchmale Haide. Wenn es Dir zu viel für einen Tag wird, ſo bleibe die Nacht in Grün⸗ f

uan Meein, nein, Herr, es wird mir nicht zu viel, ich

habe den Weg hin und zurück ſchon öfters an einem Tage gemacht. Meine Knochen ſind noch tüchtig und feſt.

Gut denn, handle ganz nach Deinen Kräften. Was Du den Herren ſagſt, weißt Du, und grüße ſie recht herzlich von mir und erzähle Alles, wie es iſt. Lebe wohl!

Zehn Minuten ſpäter waren Reiter und Pferd über den Kanal geſetzt; der Statthalter ſtieg auf und ritt langſam durch Schaprode, von dort aus den kür⸗ zeſten Weg nach Bergen einſchlagend.

Aber ach! Nicht ſo lebensmuthig und friſch wie ſonſt begann der alte Statthalter dieſen weiten Ritt. Nicht allein die Sorge, auch Gewiſſensbiſſe und oben⸗ drein ein ihm unerklärliches Geheimniß ſaßen mit ihm im Sattel.

Erſt als er Schaprode hinter ſich hatte, hob er die Augen vom Halſe des Pferdes auf und ſchwer ſeuf⸗