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heißt wo ich über mich und Andere klar geworden war, hat mich des Lebens Sonne freundlich ange⸗ lächelt. Ich weiß nicht, ob Du eine Ahnung von dem Familienunheil haſt, dem ich ſchon in frühſter Jugend preisgegeben war. Ich ſelbſt war damals, als wir noch als Knaben mit einander ſpielten, nicht in der Lage, meiner Eltern Verhältniſſe durchſchauen zu können, und wenn ich ſie durchſchaut, hätte ich gewiß noch nicht den Verſtand beſeſſen, mir das Leid derſelben zu Gemüthe zu ziehen, denn man muß Ver⸗ ſtand beſitzen, nicht allein um das Glück zu begreifen, welches uns blüht, ſondern auch das Uebel, an dem wir oft unbewüßt leiden. Um Dir nun mit einem
Worte zu ſagen, was, ich erſt ſpäter in Erfahrung⸗
brachte, ſo ſchrieb ſich dieſes Familienunheil von mei⸗ nem Vater her, der, zu ſeinem eigenen Heile und mir zum Troſte, vor einigen Jahren in Amerika das Ende ſeiner ſtürmiſchen Laufbahn auf Erden gefunden hat. Er war urſprünglich Domainenpächter auf Rügen und befand ſich in ſehr glücklichen äußeren Verhältniſſen. Leider aber gingen dieſe alle Jahre mehr und mehr rückwärts, wozu das Spiel und pielleicht noch andere ſchlimme Leidenſchaften die Hauptveranlaſſung geweſen ſein mogen. Daß meine Mutter gegen den Wunſch ihrer Familie— ich glaube, dieſelbe war ſehr ahnen⸗


