ſtolz— einen Mann von bürgerlicher Herkunft hei⸗ rathete, brachte ſie zuerſt in Zwietracht mit ihren Angehörigen; der unter der Aſche glimmende Funke des Mißtrauens und der Abneigung gegen meinen Vater von Seiten Jener wurde durch dieſen ſelbſt zur hellen Flamme angefacht, und dennoch gelang es ihm, der Vormund des jüngſten Bruders meiner Mutter zu werden, als mein Großvater frühzeitig ſtarb und der Erbe deſſelben, eben jener jüngere Bruder, noch nicht im Stande war, das ihm zugefallene Gut zu verwalten und ſich als das Haupt der Familie nach außen hin Geltung und Anſehn zu verſchaffen. Was damals nun im Schooße dieſer Familie geſchah, ver⸗ mag ich nicht einmal annäherungsweiſe anzugeben, ich weiß nur ſo viel, daß mein Vater, nachdem er fünf oder ſechs Jahre das Gut meiner Großeltern ver⸗ waltet, daſſelbe verließ und zuerſt einige Jahre auf
einen abgelegenen Hof auf Rügen und dann nach dem
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Städtchen A... in Pommern zog, wo wir Beide uns
bei Deinem Vater kennen lernten, der daſelbſt Pfar⸗ rer und Lehrer an der Schule war, die wir beſuchten. Seit jener Zeit, das habe ich erſt viel ſpäter erfah⸗ ren, hörte jede Vorbindung zwiſchen meinen Eltern und den noch lebenden Mitgliedern der Familie mei⸗ ner Mutter auf, ja dieſe letztere ſelbſt, der man die


