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3/ Kleinigkeiten vollkommen bekannt iſt, ſo könnten wir daſſelbe hier gleich am Anfang unſrer Erzählung dem Leſer durch eine genaue Berichterſtattung enthüllen, allein wir ziehen es vor, dieſelbe dem Schreiber ſelbſt zu überlaſſen, da es vielleicht einerſeits mehr Intereſſe gewährt, unſern jungen Freund nach ſeiner eigenen Schilderung kennen zu lernen, andererſeits es aber unmöglich iſt, einfacher und wahrheitsgetreuer zu be⸗ richten, als der Briefſteller es in dieſem Schreiben ſelber thut, aus dem nicht allein ſeine Erlebniſſe in der Vergangenheit, ſondern auch ſeine gegenwärtigen Beſtrebungen, ſeine Verhältniſſe im Allgemeinen und Beſonderen klar zu Tage treten.
Der mehrerwähnte Brief war an einen Jugend⸗ freund gerichtet, den einzigen, mit dem ihn frühe Neigung und glückliche Uebereinſtimmung kindlicher Gefühle verband. Er hatte ihn ſehr früh, ſchon im ſiebzehnten oder achtzehnten Jahre aus den Augen verloren, und man hätte denken ſollen, das unſtäte Leben, das er zu führen genöthigt, und mancherlei trübe Erfahrungen wie anderweitige Bekanntſchaften hätten ihn längſt den Knaben vergeſſen laſſen müſſen,
mit dem er Ball geſpielt und die erſten Meinungen und Anſichten erwachenden Jugendgeiſtes ausgetauſcht. Allein dem war nicht ſo. Guſtav Steinau, ſo heißt
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