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beugt, kann man doch bemerken, daß ſeine Geſtalt von anſehnlicher Größe iſt und regelmäßige Verhält⸗ niſſe aufzuweiſen hat. Sein dunkelblondes Haar fällt in ſtarken Wellenlinien über eine offene und edle Stirn, die trotz ihrer Klarheit einige leichte Falten zeigt, in denen der Schatten geheimer Sorge, ſelbſt ſtillen Kummers lagert, der ſogar beim lebhaften Sprechen und in heiterer Geſellſchaft nie gänzlich verſchwindet. Aus ſeinen großen blauen Augen, wenn er, in ſeinen Stuhl ſich zurücklehnend und irgend einen Gedanken verfolgend, ſie erhebt oder ſinnend vor ſich hin blickt, leuchtet ebenſowohl ein ernſter und — bedächtiger Charakter wie eine Seele hervor, die fern von aller Schwärmerei iſt, aber eine Fülle von Geiſt und Phantaſie birgt. Um ſeinen fein gezeichneten Mund, inſofern man die Linien deſſelben inmitten eines ſtarken Schnurr⸗ und Kinnbartes entziffern kann, ſchwebt ein etwas trauriger Zug, der vollkommen mit jenen Falten auf der Stirn übereinſtimmt, aber den⸗ noch prägt ſich in allen übrigen Zügen dieſes Ge⸗ ſichts eine entſchloſſene Thatkraft, ein feſter männ⸗ licher Wille und vor allen Dingen eine ſtandhafte Ergebung in die unabweisbaren Fügungen äußerlichen Mißgeſchicks aus. Im Ganzen alſo liegt mehr Licht als Schatten auf dieſem Geſicht, mehr Geiſt und


