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Betrachten wir aber das Stübchen, welches wir betreten und dem wir ſchon ſeines fleißigen Bewoh⸗ ners wegen einige Aufmerkſamkeit ſchenken müſſen, etwas genauer. Es iſt allerdings klein und niedrig, mit ſchmutzig grauer Farbe getüncht und hat nur ein winziges Fenſter, ſo ſchmal, daß kaum zwei Menſchen zu gleicher Zeit ſich hinauslehnen können. Aber das Innere iſt trotz des fehlenden Sonnenſcheins nett und freundlich und eine gewiſſe Sauberkeit macht ſich auf dem rein geſcheuerten Fußboden und ſogar auf dem wohlgebürſteten Sopha bemerklich, deſſen ſchwarzer Wollüberzug ſchon hier und da die Spuren einer ausbeſſernden Nadel verräth.
Traulich ruht in ihrem Gehäuſe eine alte Violen⸗ geige auf der Commode unter dem Spiegel, die Bü⸗ cher in dem hohen Repoſitorium, die deutſchen Claſſiker
und die beſten unſrer Geſchichtswerke umfaſſend, ſtehen geordnet neben einander, Zeitungen und Flugſchriften, welche Tiſche und Stühle bedecken, da ſonſt nirgends Raum für ſie iſt, liegen nach Monatsgängen regel⸗ mäßig aufgeſchichtet, und an den Wänden hängen, anſtatt der Gemälde oder Kupferſtiche, ſchöne Karten, Pläne von Städten und Gegenden, die dergeſtalt ange⸗ bracht ſind, daß man ſie trotz des ſpärlichen Lichtes, das vom Hofe hereindri
ingt, bequem in Gebrauch nehmen kann.
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