Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Thätigkeit. Meiſter Schwarzkopf beaufſichtigte ſeine Ge⸗ ſellen und Lehrlinge, die an verſchiedenen Gehrauchsge⸗ genſtänden hobelten, feilten und polirten. Meiſter Becker, der Schneider, und Meiſter Ritter, der Schuſter, waren in ihren großen Arbeitsräumen und ſchnitten zu, während ihre Geſellen klopften, hämmerten, nähten und bügelten.

Laß uns ein Mal an das Waſſer hinabgehen und den Oheim beſuchen, ſagte Eduard zu Beata.

Da hatten ſie denn ein rührendes Schauſpiel. Hinter einem belaubten Baume ſtehend, überſchauten die Gatten den augenblicklichen Vorgang. Der angelnde Greis ſaß in ſeinem Nachen und hatte die Schnur ausgeworfen. Am Rande des Waſſers ſtand ein kleiner, mit einer Damaſt⸗ decke bekleideter Tiſch, davor Frau Schwarzkopf, dem Hungrigen das appetitliche Frühſtück zurechtlegend.

Kommen Sie heraus, Onkel Ramkau, rief ſeine ehemalige Haushälterin,kommen Sie heraus, heut fin⸗ den Sie das Kind doch nicht. Ihre Lieblingsſpeiſe, die weiche Omelette mit Himbeeren gefüllt, wird kalt und der Wein verliert ſeine Perlen.

Gleich, gleich, gute Frau, ich komme ſchon! rief der ſtille Fiſcher. Und behutſam legte er ſeine Angel in den Nachen und kletterte langſam aus demſelben heraus, wobei ihn die freundliche Frau unterſtützte. Sie ſchob ihm einen Seſſel an den Tiſch, und er ſetzte ſich.

Wo iſt Fritz? fragte er.

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