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nen und üben, was ſo ein Mann in vollkommenem Be⸗ ſitze hat und in das Leben hinüberzutragen im Stande iſt.“
„Und doch iſt es nicht anders, mein Freund, doch geht Alles, was wir beſitzen und leiſten können, mit uns dahin, das heißt, für uns, und wohl uns, wenn wir ſolche Erben finden und hinter uns laſſen, wie mein Va⸗
ter gefunden und hinter ſich gelaſſen hat.“
„Wir wollen es hoffen und Gott bitten, daß er nach
uns Menſchen ſendet, die gleich uns das Gute wollen
und üben— Ich habe Dir aber jetzt einen Vorſchlag zu machen; wollen wir nicht unſere längſt beabſichtigte Rund⸗ fahrt auf der Inſel vornehmen, und uns von der Zufrie⸗ denheit der Bewohner unterrichten? Die Morgenluft iſt ſo ſchön und warm und die jungen Frauen ſtören heute ihre Männer nicht!“
Beata ſtimmte in alle Vorſchläge ihres Gatten ein, alſo auch in dieſen, und bald fuhr das ruſſiſche Geſpann, ihr jetziges Lieblingsfuhrwerk, vor, und ſie begannen ihre Fahrt.
Zuerſt kamen ſie zum Künſtlerhauſe. Felix war mit ſeiner Kapelle im Concertſaale und übte ein großar⸗ tiges Muſikwerk ein. Einige Augenblicke hörten die Gat⸗ ten zu; um aber die jungen Virtuoſen nicht zu ſtören, ſchritten ſie raſch in das große Maleratelier. Hier ſaßen Adalbert Lambeck, Raphael Manowsky, Willibald Kan⸗ nenſchmidt und David Riegenſtahl vor einer großen Lein⸗
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