Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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während er ſchrieb, und nur zuweilen ruhte ihr ſammt⸗ artiges, dunkles Auge auf der reinen Stirn des in Nach⸗ denken Verſunkenen, um ihn durch Worte nicht zu ſtören und doch Theil an ſeiner Beſchäftigung zu nehmen. Da legte er die Feder weg und blickte ſich um. Sogleich warf ſie die Arbeit bei Seite, flog auf ihn zu und um⸗ ſchlang ihn mit den Armen, ihrer häufigſten und luſtig⸗ ſten Beſchäftigung.

Alſo Du biſt wirklich nicht mit hinüber gefahren? fragte er freundlich.Warum ſchließeſt Du Dich von den Glücklichen aus?.

Weil ich hier glücklicher bin, mein theurer Freund. Sieh, mir iſt es nicht gegeben, über das zu ſprechen, was in meinem geheimſten Innern vorgeht, und nur Dir allein gehören meine ſüßen Gedanken darüber.

Wir ſind recht glücklich, Beata, nicht wahr?

O, unendlich, unermeßlich, mein Gatte!

Wenn unſer Vater noch lebte, was würde er ſagen?

'Er würde ſagen: ſo habe ich es mir gedacht! Und dann würde er ſelbſt ſehr glücklich ſein.

Daß ſo ein edler Menſch nicht ewig leben und fort⸗ wirken kann, daß ſein Wiſſen, ſein Können, ſein Wollen zugleich dahin iſt dieſer Gedanke hat mich recht oft ſchon mit Wehmuth erfüllt. Denn wir Jüngeren müſſen im⸗ mer wieder von vorne anfangen und das von Neuem ler⸗