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ihn vergeblich aus ſeinem Zimmer hervorgehen zu ſehen. Als man ihn darin ſuchte, war er verſchwunden. Augen⸗ blicklich, ohne Joſephſon und ſeine junge Gattin von dem Vorfalle zu unterrichten, ließ Eduard zwanzig Menſchen in verſchiedenen Richtungen der Inſel den Vermißten ſu⸗ chen, aber auch dieſe fanden ihn nicht.
Endlich um neun Uhr erſchien Frau Schwarzkopf im Schloſſe und verlangte ihren Herrn zu ſprechen. Ge⸗ heimnißvoll winkend, ging ſie ihm in den Garten voran. Unterwegs hörte er ihre Erzählung. Nicht weit von ihrem Hauſe, dicht an jenem kleinen Häuschen, welches ſich der Oheim Eduards am Tage vorher zur Wohnung erbeten hatte, lag eine kleine Bucht zwiſchen den Tannen am See. Dort ſtand ein Nachen angebunden. In die⸗ ſem Nachen, mit Angeln beſchäftigt, hatte die verwunderte Frau ihren früheren Herrn zufällig am frühen Morgen entdeckt. Sie hatte ſich ihm genähert und ihn gefragt, was er ſo früh ſchon im Freien treibe?
„Still,“ hatte er geſagt—„ſtöre mich nicht. E⸗ 3
i*ſt hier ein Knabe in's Waſſer gefallen, ein wunderſchöne liebliches Kind; mir allein iſt es verloren, Euch Ande. nicht. Ich werde es aber ſchon wieder finden und darun fiſche ich hier.“
Eduard hörte erſtaunt der Erzählung zu und fand ſie beſtätigt. Er ſah den alten Mann in dem Nachen der ſich im leichten Morgenwinde auf dem ſanften Buſe
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