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„Doch, doch,“ ſagte er,„ſie wird herabfallen und mich erdrücken, mich allein— ich muß in's Freie.“ 7
Und der Pfarrer, Eduard ſtill winkend, ſtand mit dem Greiſe auf und führte ihn in die friſche Luft des Gartens. „Hier iſt miſgwieder wohl,“ ſagte er immer noch in ſeinem ſeltſamen Geflüſter.„Höre, mein Sohn, das große Schloß taugt nicht für mich, es iſt zu prächtig, zu glänzend, zu gefahrvoll. Ich kenne ein kleines Häuschen, da unten am Strande, neben der Wohnung der Hand⸗ werker— der Tiſchler, Du weißt ſchon, wohnt auch darin — es liegt mitten unter duftenden Tannen, meiner Lieb⸗ lingsbäume— darin laß mich wohnen, ganz allein, und dort beſucht Ihr mich. Willſt Du mir dieſen Wunſch erfüllen?“
„Gern, mein Oheim, Du kannſt wohnen, wo Du willſt. Gleich morgen früh ſoll es für Dich in Stand geſetzt werden, wie Du es wünſcheſt.“
—„ Das iſt gut, das iſt ſchön! Nun geht hinein, ich will etwas ſpazieren gehen!“
Eduard befahl einem Diener, in der Nähe des al⸗ ten Mannes zu bleiben und ſein Thun zu beobachten, denn ſowohl ihm wie dem Pfarrer kam es ſeltſam und wunderbar vor. Sie fürchteten aber ohne Noth, denn
der alte Mann hegte keinen Gedanken, der ihm oder An⸗
dern hätte ſchädlich werden können.— Am Morgen des nächſten Tages aber erwartete man
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