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So wolltet Ihr ſelber, daß ich am heiligen Orte zu Euch rede und ſo thue ich, in Gottes, des Ewigen, des All⸗ gnädigen Namen, Amen!“
Und der Pfarrer erhob die beiden Männer und legte ſie einander an die Bruſt und ſtreckte ſeine Hand ſe egnend über ſie aus. Dann verließen ſie alle Drei die Abtei und
begaben ſich in das Schloß, wo ſie ſchon erwartet
wurden.
Am Hochzeitstiſche ging es ſehr fröhlich zu. Da ein ſanfter und erquickender Regen geſallen war und den heißen Auguſttag etwas abgekühlt hatte, war die Hoch⸗ zeitstafel in einem ſchönen Saale des Privatflügels auf⸗ geſtellt. Man war zum Ende des Feſtes gelangt. Da ereignete ſich ein Zwiſchenfall, den Niemand vermuthet hatte, der aber auch Niomanden, wie er ſich jetzt zeigte, beſonders erſchreckte. Der Vater Emma's, der nun jun⸗ gen Frau an Joſephſons Seite, ſaß zwiſchen dieſer ſeiner Tochter und dem Pfarrer Wollzagen. Alle Drei hatten durch muntere Geſpräche das heitere Mahl verkürzt. Plötz⸗ lich ſchaute der alte Mann in die Höhe nach der Decke.
„Was iſt das!“ ſagte er leiſe zum Pfarrer,„ſie be⸗ wegt ſich.⸗
Erſchrocken ſchaute der Pinri auf, ſah aber nichts. Dann aber blickte er ſeinen Nachbar an, deſſen leiſes Ge⸗ flüſter etwas Seltſames und Kindiſches angenommen hatte.—


