Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Jetzt ſteht der Zeiger auf acht. Ich bitte um Ihre Ant⸗ wort, wenn es gefällig iſt.“—

„Die haben Sie!“

„Welche?“

„Ich behalte meine Tochter und Sie Ihren Freund!“

„Gut!“ ſagte der Geſandte und ein tiefer Seufzer rang ſich aus ſeiner Bruſt los. Er fuhr mit ernſtem Tone fort:„Die eine Angelegenheit iſt vorüber, ich komme nicht mehr darauf zurück. Hören Sie es wohl. Wollen Sie, oder wollen Sie nicht?“

„Nein, ich will nicht.“

„Ich bin damit zu Ende. Ich gehe zu meinem 4 zweiten Anliegen über. Vielleicht bin ich glücklicher darin und Sie weniger von Eiſen. Mein Herr, ich möchte den Juſtizminiſter ſprechen—“

„Hier iſt er——

„Excellenz, ich nahe jetzt als Bittender—“

„Das kommt etwas ſpät—“

„Nicht zu ſpät! Sie ſind der oberſte Richter die⸗ ſes Landes, Leiter und Vertreter der Geſetze, Vollſtrecker, wwenn ſie lohnen oder ſtrafen ſollen—“

Der Juſtizminiſter erbleichte etwas; wie eine düſtere WTolke dämmerte es vor allen ſeinen Sinnen auf, denn es lag etwas furchtbar Schneidendes, Höhnendes in dem

Und dennoch war der Trotz, der Dünkel, der Hochmuth.

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plötzlich geänderten Tone der Stimme des Sprechenden.