Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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haben in dem Vorhergehenden ſchon viele, ja die meiſten unſerer Wünſche mit fürſtlicher Freigebigkeit erfüllt. Für fleißige und geſunde Arbeiter iſt hinlänglich geſorgt. Aber es giebt auch ſchwache und kranke, die mit trübem Sinn dahin ſchmachten, während die Luſt an der Arbeit in ihnen ungeſchwächt fortlebt. Ihr Loos iſt bitter und beklagens⸗ werth. Bedenken Sie dieſe, denn wir können mit unſern Mitteln nicht Alles erſchwingen, ſo viel wir auch thun. Er ſetzte ſich wieder und man verhandelte dieſen Gegenſtand lange hin und her. Endlich nahm der Vor⸗ ſitzende das Wort und ſprach: 4 Schreiben Sie, Treaden. Ich beſtimme für ſchwache und kranke Arbeiter der Hauptſtadt, die zum Wohle des Ganzen ihre Kräfte geopfert haben, die Summe von 100,000 Thalern. Die Zinſen dieſes Kapitals ſollen in meinem Namen an die Hilfsbedürftigen nach Verhält⸗ niß vertheilt werden. Für Aerzte und ſonſtige Bedürf⸗ niſſe haben, wie Sie ſagen, theils der Staat, theils die Stadt, theils die Gewerke ſelber geſorgt, und dieſe Sorge darf man ihnen nicht ganz entziehen. Einige Sorge för⸗ dert das Gedeihen. Ernennen Sie wahrhaft rechtſchaffene Männer, die über die zweckmäßige Vertheilung dieſer Summe wachen. Oraganiſiren Sie die entſprechendſte Einrichtung und theilen Sie mir alljährlich das Geſchehene wie das noch Fehlende mit. Mit Freuden werde ich die⸗

ſem Ergebniß entgegenſehen und es weiter bedenken.