Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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die ich vor Allen liebe, darf darunter nicht leiden. An jeder höheren Lehranſtalt des Landes will ich ſechs Stel⸗ len gründen, um die ſich arme, geiſtreiche, talentvolle Jünglinge, mögen ſie Kinder eines Bettlers oder Staats⸗ mannes ſein, bewerben können. Jeder dieſer ſechs ſoll mein Sohn ſein, allen werde das gleiche Erbe zu Theil

und mag es ihnen gedeihen. Ich verheiße einem Jeden

jährlich 300 Thaler, denn damit kann man ſeinen Stu⸗ dien obliegen, ohne zu darben.

Und jetzt, meine Herren Werkmeiſter, da wir auch dieſes hinter uns haben, iſt an Ihnen die Reihe. Was haben Sie mir zum Wohle Ihrer Arbeiter vorzuſchlagen? Sprechen Sie frei und dreiſt wie muthige Männer, ich höre Ihnen aufmerkſam zu.

Der älteſte Werkmeiſter, ein gerader, offener, ehren⸗ feſter Mann mit ſilbernen Haaren und rührend freundli⸗ chem Geſichtsausdruck, erhob ſich. Er war ein vermö⸗ gender Fabrikbeſitzer, der ſich von der unterſten Stufe des rußigen Handlangers zum Beſitzer der kunſtreichſten Ma⸗ ſchinenfabrik aufgeſchwungen hatte, der Tauſende von Hän⸗ den jetzt beſchäftigte und ein Segen für noch mehrere war. Er ſprach, wie alle dieſe ehrenwerthen Leute den⸗ ken, ſprechen und handeln, das heißt kurz, aber verſtänd⸗ lich, gerade auf das Ziel losgehend.

SGnädigſter Herr, ſagte er mit anfangs etwas zi. ternder, nachher aber feſter und ſtarker Stimme, Ehe