Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Weges zu weiſen. Ich zeichne die ganze kleine Summe, deren es zu ſeiner Vollendung bedarf, und wären es 20,000 Thaler, da es vielleicht nur die erbärmliche Hälfte iſt, die das deutſche Volk nicht aufzubringen vermag.

Jetzt aber, meine Herren, nachdem hoffentlich den

Künſtlern Genüge geſchehen, laſſen Sie uns die ernſteren Wiſſenſchaften in's Auge faſſen. Was die Univerſitäten und höheren Lehranſtalten betrifft, die die Jugend unſeres

Vaterlandes zu brauchbaren Mitgliedern des Staatslebens

erziehen, ſo ziemt es mir nicht, zu ihren Gunſten durchgrei⸗ fende Beſtimmungen treffen zu wollen. Es giebt gelehr⸗ tere und einſichtsvollere Männer, als wir Alle ſind, die an deren Erhebung und theilweiſer gänzlicher Auferſtehung aus dem Sumpfe der Gewohnheit und des Herkommens ſeit Jahren, wie es heißt, unausgeſetzt arbeiten. Mögen ſie endlich damit zu Stande kommen und möge ihr Werk ein gedeihliches ſein, mag es den allgemeinen Wünſchen des Vaterlandes und den beſonderen Anforderungen einer ſtrebſamen Jugend entſprechen. Einſtweilen aber wollen wir dieſer letzteren zu Hilfe kommen, damit das zu lange Warten ihren Muth nicht erſchöpfe, denn jedes verrin⸗ nende Jahr läßt unerſetzbare Lücken zurück. Die verſchie⸗

verſchiedenen Mitteln bedacht, einige haben genügend, an⸗ dere zu wenig. Das mögen ſie ſelbſt vertreten und an mächtigere Abhilfe denken. Die ſtudirende Jugend aber,

denen Univerſitäten und höheren Lehranſtalten ſind mit.