Teil eines Werkes 
5. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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zeichne daher als jährlichen Beitrag, ſo lange ich das Le⸗ ben habe und ſo lange noch ein Stein an ſeiner vollkom⸗ menen Herſtellung fehlt, zum Aufbau des rheiniſchen Doms 100,000 Thaler. Schreiben Sie es nieder, Trea⸗ den, und Du, Waldau, benachrichtige von dieſem meinem Entſchluſſe Diejenigen, die die Vollführung jenes herr⸗ lichen Werkes in ihre Hand genommen haben. 1

Allgemeiner Freudenſturm erhob ſich bei dieſen hoch⸗ herzigen Worten. Die Künſtler jubelten, die Werkmeiſter wurden gerührt, die Väter der Stadt zitterten vor Auf⸗ regung und ſtießen ſich unter dem Tiſche mit Händen und Füßen an. Der Vorſitzende aber fuhr fort:

Wir haben noch ein zweites Nationaldenkmal. Du, Riegenſtahl, haſt mich einſt darauf aufmerkſam gemacht und ich danke Dir dafür. Es iſt das beinahe ganz ver⸗ ſchollene auf dem Teutoburger Walde. Zur Schmach des ganzen deutſchen Volkes ſo groß und weit es die Gauen ſeines Vaterlandes bewohnt ſteht es nur halb vollendet da, beinahe ein Beweis, als wenn wir niemals etwas Ganzes vollbringen könnten, und erinnert uns je⸗ den Augenblick an die traurige Spaltung der mächtigen Glieder unſeres deutſchen Völkerſtammes. Es erſtehe ſchnell und ſo herrlich, wie es erſtehen muß, als ein Er⸗ innerungszeichen, daß Deutſchlands Söhne Kraft und Muth haben, den übermüthigen Eroberer, der unſere Frei⸗ heiten in Feſſeln ſchlagen will, zu vernichten und ſeines

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