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er als fromme Wünſche aus, was für ſie geſchehen könne, um ſie auf den Standpunkt, den ſie im ſtaatlichen und geſelligen Leben einnehmen müßten, zu erheben, in welcher Art und Weiſe dies geſchehen könne und wie wenige Mit⸗ tel— im Verhältniß zu dem erhabenen Zweck— dazu gehörten, dieſen Standpunkt zu erreichen.
Wir können dieſe ſeine ganze lange Rede hier nicht wiederholen, für unſere Aufgabe wäre ſie zu ausgedehnt und zu ſehr in's Einzelne ſich verlierend; nur Einiges wollen und müſſen wir daraus anführen, nur können wir unmöglich ſo verſchwenderiſch an Ideen und ſo reich an Ge⸗
danken und Worten ſein, wie der ſchwärmeriſche, von ſei⸗ nem Stoffe ganz und gar hingeriſſene Künſtler. Dennoch wollen wir verſuchen, ſo klar und ſo kurz uns auszu⸗ drücken, wie möglich, ohne jedoch von dem Gedanken⸗ gange, dem er ſich überlaſſen, weſentlich abzuweichen.
„Vielſeitige und gerechte Klagen,“ ſagte der er⸗ griffene Künſtler mit weicher, beinahe wehmüthiger Stimme, „ſind immer und überall, geſtern und heute laut gewor⸗ den und haben oft und verſtändlich genug mit flehender Bitte die Götter der Erde, die Beſitzer von Kraft nnd Vermögen um Erhörung und Befreiung von dem Drange, der auf der Künſtlerwelt laſtet, anzurufen. So viele edle Kräfte, ſo erhabene Geiſtesrichtungen, ſo göttliche Talente ſieht man im Sande des täglichen Lebens wie einen mü⸗ den, von allem Zufluß abgeſchnittenen Strom verrinnen,


