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jenigen thun kann, die ohne Kraft zur Arbeit, ohne Mit⸗ tel zur eigenen, genügenden Ernährung, des doppelten Lichtes der Arbeit und der Erheiterung beraubt, ihr Le⸗ ben in vollkommenem Dunkel hinzubringen, ſo unglück⸗ lich ſind. 5
„Waldau, Du haſt zuerſt das Wort, denn ich weiß, Du haſt Dich mit den Freunden ſchon lange und genau über die jetzt mitzutheilenden Vorſchläge berathen. Laß mich hören, was Du zu wünſchen haſt und was ich Dir gewähren kann.“
Waldau erhob ſich. Gefaßt und ruhig entwickelte er in einer langen Rede die jetzigen Kunſtverhältniſſe und beſprach dabei den Standpunkt, auf welchen ſämmtliche ſchöne Künſte gegenwärtig gelangt ſeien. Von der Bau⸗ kunſt, dem materiellen Grundſtein und Vereinigungspunkt aller übrigen beginnend, ging er auf die ſich derſelben an⸗ ſchließenden, die Bildhauerkunſt und Malerei, über und endigte, bei der Muſik, der Schauſpielkunſt gedenkend, bei derjenigen, welche als die geiſtigſte und göttlichſte, weil ſie als die naturlichſte alle anderen umfaſſe und erkläre, zugleich die älteſte und ausgebildetſte ſei, bei der Poeſie. Er zeigte ſehr klar, welche Hilfsmittel dieſe verſchiedenen Künſte zu ihrer eigenen Förderung aus ſich herausarbei⸗ teten, ſodann, was die Regierungen, die Könige, die Pri⸗ vatleute, die Kunſtfreunde in allerlei Geſtalten und Rich⸗ tungen für ſie gethan und noch thäten, und endlich ſprach


