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dann die herbeigerufenen Gewerbemitglieder und Werk⸗ meiſter, und endlich gegenüber dem Vorſitzenden die Ver⸗ treter der Stadt mit ihren ernſten, faltenreichen Ge⸗ ſichtern.
Als Alle Platz genommen hatten, begann der Vor⸗ ſitzende die Einleitungsrede. Sie lautete:
„Meine Herren und Freunde! Es iſt ſchon in jün⸗ geren Tagen eine meiner Lieblingsbeſchäftigungen geweſen, in Gedanken und im Herzen wenigſtens, zur Förderung,
Verallgemeinerung und Erhebung der Wiſſenſchaften und
ſchönen Künſte beizutragen und Denjenigen, denen von Gott ſelbſt die Pflege und Uebung derſelben anvertraut iſt, alſo den Künſtlern und Studirenden, ihr ſchönes Streben zu erleichtern und zum Beſten ihrer Beſtrebungen ſelber, ein oft erſchwertes und verbittertes Leben glücklicher zu ma⸗ chen, mit Einem Worte, ihr Erdenwallen zu einem freu⸗ denvolleren Daſein umzugeſtalten. Denn je ſchöner das von ihnen geſchaffene Kunſtwerk, das Kind ihres Geiſtes und ihrer Hände, iſt, je mehr es die ſtaunende Welt ent⸗ zückt und zur Nacheiferung begeiſtert, um ſo betrübender und demüthigender für die ganze Menſchheit iſt es, dieſe ſo herrlich vom Schöpfer Begabten von Seiten Derer, die durch ſie beglückt und veredelt werden, verlaſſen, ja, ſie,
die Halbgötter der Erde, oft in Hunger und Elend ihre
Tage hinbringen zu ſehen. Mit dieſen ſchönen Künſten aber gehen die Ge⸗
Der Inſelkönig. v. 12


