Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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damit zu Grunde richten, ſo iſt es doch wenigſtens ein Troſt, daß es Anderen eben ſo ergeht.

Heute nun, an dem mehrgedachten Tage, war der königliche Empfangsſaal ſchon beinahe eine Stunde vor der beſtimmten Zeit gefüllt. Sämmtliche bei Hofe be⸗ glaubigte Botſchafter waren verſammelt, ſogar der türkiſche Sultan war vertreten, und wie die Großen im Weltreiche, welches ſie unter ſich getheilt haben, ihre Abgeſandten geſchickt hatten, ſo waren auch die Kleinen nicht ausgeblieben, die ja ſtets noch ämſiger und genauer auszuführen pflegen, was jene in allgemeinen Umriſſen vorgemacht oder nur angedeutet haben.

Der große Empfangsſaal alſo, deſſen Fenſter nach dem Schloßhoſe hinaus gingen, war bereits gefüllt. In zwei ſtreng von einander geſonderten Gruppen ſtanden die vielvermögenden Herren. In der einen Gruppe hatten ſich die Geſandten der Großmächte, in der anderen die der kleineren Staaten zuſammengefunden, indem die Letzteren es vorzogen, allein für ſich zu bleiben, wie die Sterne am Himmel es machen, die in ihrem geringeren Glanze die große Sonne vermeiden, um nicht von deren hellerem Lichtſchimmer gänzlich verdunkelt zu werden. Alle dieſe Herren, dicke und dünne, große und kleine, hübſche und häßliche, geiſtreiche und geiſtarme, waren mit bunten Bändern, goldenen, ſilbernen, eiſernen und kupfer⸗ nen Ehrenzeichen geſchmückt, wie ihnen das Glück ſeine