Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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glanzvolle oder ſeine düſtere Seite zugekehrt hatte; die Militairs ſteckten in ihren Uniformen, die Nichtmilitairs in ihren Galakleidern, wie es an dieſem Hofe Sitte und Brauch war. Die Gruppe der kleinen Machthaber flüſterte leiſer, gleichſam beſcheidener; nur der bayeriſche Geſandte, der, nicht wiſſend wohin er eigentlich gehöre, zufällig bei ihnen ſtand, ließ zuweilen ſeine breite und etwas tiefe Stimme vernehmlicher ertönen. Die große Gruppe dagegen ſprach laut und unverhohlen ihre Mei⸗ nung aus, und kümmerte ſich um keinen der kleineren Horcher, die ſie ja mit Kanonen und Bajonnetten in Ueberfluß in bedächtiger Zucht halten konnten. Das Geſpräch hatte ſich anfangs wir wiederholen, daß es ein vertrauliches war um die Tagespolitik gedreht. Als aber nach einer Viertelſtunde ein Kammerherr in's Zimmer trat, wahrſcheinlich um ſich von der baldigen Vollzähligkeit der Verſammlung zu unterrichten, ſchwiegen ſie plötzlich, blickten ſich um und zählten ſich ſelber, was eine wichtige und zeitraubende Arbeit war, denn ſie bilde⸗ ten ein ganzes Heer bedeutender, Leben und Tod in ihren Mienen tragender Männer. Als dieſe Zählung beendigt war, konnte ſich endlich der redſelige Franzoſe nicht mehr beherrſchen, und mit einem ſelbſtgefälligen Blicke ſprudelte er mehr, als er ſprach, hervor:

Wir ſind Alle beiſammen, nur der uns noch unbe⸗