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ſich gegenwärtig in dieſem vertraulichen Geſpräche, obgleich ſie ihre eigentliche Hauptmeinung dabei klüglich
verdecken, ſtets ſehr viel zu erzählen, um wenigſtens das Eine oder das Andere aufzuſchnappen, was, gehörig zuge⸗ ſtutzt, verarbeitet und berichtet, oft einem Regierungsacte eine ganz andere Richtung giebt, als ſie ihm urſprünglich beſtimmt war, denn eben in dieſen vertraulichen Geſprä⸗ chen laſtet oft der Schwerpunkt ihres ganzen geheimniß⸗ vollen Weſens; dieſe daher weiſe zu benutzen, iſt Sache eines großen Genies, eines weiſen Staatsmeiſters. Darum erſchienen ſie auch bei ähnlichen Anläſſen ungemein pünkt⸗ lich und nur eine wichtige Krankheit vermochte ſie von ihnen fern zu halten, da das Verſäumte, welches eben nur im Plaudern, Hören und Nachforſchen beſteht, nie nachgeholt werden kann.
Dieſe Art Diplomaten leiſtet ſelten etwas Gutes,
viel häufiger ſehr viel Schlimmes. Sie ſind oft der
Krebsſchaden an der guten Meinung, die man von einem ſonſt ſehr vortrefflichen Monarchen hegt, eben ſo wie eine große Armee ein Krebsſchaden der Finanzen einer Re⸗ gierung iſt. Allein die Diplomatie und die Armeen ſind einmal von allen Staaten eingeführt, darum müſſen ſie auch von allen beibehalten werden,„denn,“ ſagt ein öſter⸗ reichiſcher Staatsmann ſehr weiſe,„wenn dieſes Verfahren Anderen nützt, ſo nützt es uns auch, und wenn wir uns
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