Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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ſchon jetzt, der, vom Himmel ſo inbrünſtig heruntergeru⸗ fen, allſogleich herabſtieg und ſein ganzes Weſen mit guten Vorſätzen zu edeln Thaten erfüllte.

Und nun folgte in kurzen Worten die Verbindungs⸗ rede. Als das letzte Gebet des Geiſtlichen langſam in der Kuppel und den Gewölben des Gotteshauſes ver⸗ hallt war, begann der Geſang von Neuem. Leiſe, wie eine Engelsharmonie, ſchwebte er hernieder auf die glück⸗ lichen Menſchen und miſchte ſich gegen das Ende der Feierlichkeit mit den vollen Tönen der Orgel. Und als ob Eduard und Beata mit zu den Neuvermählten ge⸗ hörten, lagen ſie zuerſt an des Vaters Bruſt, der Beide küßte und innig an ſein Herz drückte. Dann erſt kamen die Uebrigen. In nge Umarmung hielten die Schwe⸗ ſtern den Bruder umſchlungen, und auch Judith hutt einen Augenblick in ſeinen Armen.—

Die Feier war beendigt, die jungen Gatten mit

ihren Gattinnen fuhren raſch nach dem Schloſſe; alle Bewohner der Inſel fanden an verſchiedenen im Freien

aufgeſchlagenen Tafeln eine reiche Bewirthung.

In dem Zelte unter den Linden aber war das Hoch⸗ zeitsmahl für die Herrſchaft angerichtet. Die Luft hauchte ihren wärmſten Athem aus, nicht der leiſeſte Wind be⸗ wegte die kleinſten Blätter.

Nach einer Stunde etwa begann das Mahl. Z3 Eduards Linken ſaß die Mutter, zu Beatas Rechten der 4