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meinigen vereinen, väterlich auf. Siehe, ſie haben ihre Herzen geöffnet und die Liebe der Welt, von Dir ſelbſt den Sterblichen eingepflanzt, hat ihre Bruſt durchdrun⸗ gen und ſie mit Wonne und Sehnſucht erfüllt. Laß dieſe Liebe dieſer zehn Kinder, die ich alle mit gleicher Neigung und Wärme umfaſſe, eine glückliche und geſegnete ſein, für ſich und für Andere, für die Gegenwart und die Zu⸗ kunft; laß die ſanften Gefühle und die heiligen Gedan⸗ ken, die jetzt ihre Bruſt für alles Schöne und Gute durch⸗ glühen, nicht erkalten, laß ſie vielmehr gedeihen und wach⸗ ſen zu Deiner Verherrlichung, zu der Menſchen Wohl⸗ fahrt, zu ihrer eigenen Beſeligung. O, mein armes Vaterherz iſt in dieſem mächtigen Augenblicke zu voll, als daß ich der Worte noch mehrere haben könnte, wie Du mir ſonſt ihrer ſo viele verliehen haſt. Siehe, meine Empfindungen übermannen und überwältigen mich, denn ich bin ja nur ein ſchwacher, hinfälliger Menſch, und mein übervolles Glück erdrückt mich. Segne dieſe Kin⸗ der mit Deinem reichſten Segen, reich, nicht an Gütern, reich nur an reinem Willen und Thatkraft. Und ſo knieet nieder und empfanget den Segen des Herrn!“ Eduard zog Beata bei dieſen Worten des Vaters ſanft mit in den Kreis der Knieenden, und die ſegnende Hand ſchwebte über ſeinem Haupte eine Sekunde länger, als über denen der übrigen Kinder. Und er fühlte die Wirkung und Kraft dieſes Segens in ſeinem Innern 9*


