Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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Vater, ihnen gegenüber die fünf neuvermählten Paare. Daran ſchloſſen ſich die Uebrigen. Neben Louiſe ſaß der junge Geiſtliche, neben Cigarita Adalbert Lambeck. Jo⸗ ſephſon war der Einzige bei'm Feſte, der gegen ſeine Ge⸗ wohnheit ſchweigend und nachdenkend war; er blickte oft Eduard an. Dieſer merkte es wohl und wußte, was ihm auf dem Herzen lag, aber im Stillen gelobte er ihm baldige Erfüllung ſeiner Wünſche.

Gegen das Ende des Hochzeitsmahles verſchwinden im gewöhnlichen Leben in der Regel die Brautpaare zu⸗ erſt, hier war es gerade umgekehrt. Eduard und Beata, in ihrem beiderſeitigen Zartgefühle, hatten ihre Abſicht ſchon vorher angeordnet. Die umgebenden Gartenanlagen lockten bald Dieſen, bald Jenen zu der Betrachtung irgend einer Blume. Zuerſt verſchwanden die älteren Leute all⸗ mählig, dann auch einige Jüngere. Ihnen folgte der Beſitzer der Inſel beinahe zuletzt, nachdem Beata mit Cigarita am Arme, anſcheinend abſichtslos, hinter den Gebüſchen verſchwunden war. Plötzlich ſahen ſich die fünf Paare allein an der Tafel, die Augen der Männer ſuchten ſich und verſtanden dieſe eben ſo ſinnvolle wie zartſinnige Handlung. Sie ſollten bald ungeſtört und beinahe allein die Bewohner der Inſel und im vollſten Genuſſe ihres Friedens ſein, denn Eduard hatte es ſo