Teil eines Werkes 
4. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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den düſteren Ausdruck einer ewigen Trauer zu nehmen. Der grüne Raſenhügel ſelbſt war mit den duftigſten Kin⸗ dern des Frühlings geſchmückt, davor ſtand der ehrwüͤr⸗ dige Geiſtliche, der Beata in das Leben der Göttlichkeit eingeführt hatte. In einem großen Bogen um denſelben herum ſtanden die Zeugen, die Diener, die benachbarten Freunde und Anſiedler in traulicher Gemeinſchaft.

Da nahte ſich das ſchöne, herrliche Brautpaar in einfacher, beinahe gewöhnlicher Kleidung, denn es ſollte keine Feier des Prunkes ſein, die hier ſtattfand, vielmehr nur ein Feſt der ſchon ſo eng verbundenen Herzen und Seelen. Nur der bräutliche Schleier, von Cigarita's kunſtfertigen Händen gefaltet, deckte mit dem grünenden Myrthenkranze das überirdiſch glänzende Haupt der jung⸗ fräulichen Braut.

Die Worte des Geiſtlichen waren kurz, ergreifend, dem Orte, der Stunde und der glücklichen Zukunft des Paares angemeſſen.

Beata war die Gattin Eduard Huttens. Eine lange innige Umarmung ſprach ohne Worte die Empfin⸗ dungen Beider aus. Die Beglückwünſchungen der Freunde und Diener waren mit den Worten einer nicht allzulan⸗ gen Trennung verbunden. Da ſtanden ſie Alle, die Zeu⸗ gen und die Diener, und drückten ſich ſtumm und herzlich die Hände. Auch die Thierwelt war in dieſem Angen⸗ blicke vertreten, denn die mitreiſenden Schwarzen führten