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Gutdünken an; Du haſt freie Wahl und ich billige Alles, was Du für nöthig und erfreulich darin erachteſt, denn ich will ein großes Haus machen, wenn ich der Herr deſ⸗ ſelben bin und Niemand ſoll es uns darin gleichthun.
„Adalbert Lambeck, der bewährte Pferdekenner, hat für unſern Marſtall bereits Sorge getragen. Ich hoffe, daß wir an Zug⸗ und Reitpferden wie an geſchmackvollen Wagen keinen Mangel verſpüren werden. Sollte man darin ſäumig oder zu ſparſam geweſen ſein, ſo hilf Du nach; auch darin wirſt Du freie Hand haben.
„Und nun, mein theurer Herzensfreund, ich ſehe da ſchon im Garten die Hochzeitszeugen verſammelt und unſer warten. Lebe wohl und reiſet glücklich, denn, wie ich höre, habt Ihr beſchloſſen, den nächſten Augenblick nach der Feierlichkeit Euren Weg anzutreten. Gott geleite Euch!“
Die Umarmung der beiden ſeit ſo langer Zeit un⸗ zertrennlichen Freunde, die den Kummer und die Freude des Lebens bis jetzt zuſammengetragen hatten, war kurz, wortlos, aber innig. Joſephſon begab ſich zu den ande⸗ ren Zeugen in den Garten hinab.
Der Ort der bevorſtehenden feierlichen Handlung 3 war von dem jungen glücklichen Paare im Parke gewählt. Die ſtille Ruheſtätte des theuren abgeſchiedenen Vaters, dem ſie ſo Vieles verdankten, war in einen Altar Flora's und Hymens verwandelt. Die Cypreſſen waren mit
Blumenkränzen umwunden, um ihnen für den Augenblick


