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ſten Familien, um ein oder zwei Uhr Mittags die Hauptmahlzeit gehalten, um den Nachmittag nicht zu zer⸗ ſtören, und dann gleich nach Tiſche ein gemeinſchaftlicher Nitt unternommen, an dem auch Willibald jetzt bisweilen Theil nahm. Nach und nach dehnte man dieſe Spazier⸗ ritte zu kleinen Reiſen im Urwalde aus und drang bis an's Ende der Lichtung, bis an den Fuß der Allephany⸗ gebirge vor. Bei dieſen Gelegenheiten lernte dann Eduard den Reiter des ſchönen Schimmelhengſtes kennen. Es war Beata ſelber, die, von frühſter Jugend an dieſe Reiſeart gewöhnt, mit ſeltenem Glück und beinahe wilder Lebendigkeit das herrliche Thier zu tummeln verſtand.
Der Abend wurde im Parke oder auf dem Hudſon oder wieder im Hauſe verlebt, mit Geſprächen verkürzt, mit leichten Studien veredelt, und durch gemeinſamen Antheil zu dem heiterſten Tagewerke umgewandelt.
So verflog der heiße Sommer raſch und es nahte ſich mit ſchnellen Schritten die Zeit, die Eduard zu ſeinen Reiſen in den ſüdlicheren Theil Amerika's, nach dem Miſſiſippi, Mexiko, ja vielleicht bis auf Kalifornien aus⸗ zudehnen beſtimmt hatte, wohin zu gehen ihn ſogar Beata aufforderte, damit er in Europa ſagen könne: das habe ich geſehen, das habe ich erlebt, dort bin ich
ſelbſt geweſen. Denn Beata war anders beſchaffen, wie viele unſerer deutſchen Mädchen, die, wenn ſie Bräute ſind, weinen, ſobald ihr Geliebter ſie auf einen Tag ver⸗ 22*


