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4. Theiles 2. Abt. (1852)
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Netz in den Haaren, Arme, Hals und Ohren mit den funkelndſten Edelſteinen geſchmückt, die ſie ſo ſehr liebte; oder ſie zeigte ſich zur Abwechſelung im griechiſchen kur⸗ zen Seidenrock, mit den weiten atlaſſenen, unten gebauſch⸗ ten Beinkleidern, den ſaffianenen Stiefeln am kleinen Fuß, um den Oberkörper die orientaliſche Tunika flatternd und auf dem Kopfe das griechiſche rothe Käppchen mit der ſchweren Goldtroddel daran. In dieſer Kleidung be⸗ wegte ſie ſich am freieſten, in dieſer ritt ſie und in dieſer ließ ſie ſich von Willibald malen, worüber ſie eine bei⸗ nahe ausgelaſſene Freude bezeigte, denn ſie hatte nicht gewußt, daß ihr ſchwarzer Körper ſo viel Stoff zur Be⸗

wunderung bieten würde, wie ſie ſie jetzt laut wer⸗

den ſah.

Sowohl Beata's wie Cigarita's Bild ſchritt raſch vorwärts, denn Willibald war fleißig und führte einen gewandten Pinſel, und während die Mädchen abwechſelnd vor dem Maler ſtanden oder ſaßen, las ihnen Hutten etwas Intereſſantes vor, um ihre Geſichtszüge zu beleben und dem Künſtler dadurch ſelber behülflich zu ſein. Dieſe beiden Bilder ſollten ein Zimmer in Eduards künf⸗ tiger Wohnung ſchmücken, und waren die Maaße davon an Waldau mit allen übrigen Wünſchen der Beſitzer ab⸗ geſandt worden.

ach Mr. Huttens, des Aelteren, hergebrachter Ge⸗

wohiheit wurde im Landhauſe, wie bei uns in den mei⸗