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läßt. Sie war ſtolz auf ihr Vaterland und wollte ihrem
theuren Hutten denſelben Stolz einflößen; dazu war aber nöthig, daß er die neue Welt mit eigenen Augen ſah und deshalb trieb ſie ihn an. Wäre ſie ſchon ſein
Weib geweſen, ſo würde ihr keine Reiſe zu beſchwerlich
geweſen ſein, als ſeine Geſellſchafterin ihn zu begleiten, ſo aber zog ſie es vor, am Hudſon zu bleiben und ſich allmählig auf ihre wichtigere Zukunft ernſtlich vorzube⸗ reiten.—
Es war ſchon im October, als Eduard Hutten den Hudſon verließ und nach Neuyork zurückkehrte, wo Mr. Wharton alle Vorbereitungen zu der großen Reiſe ge⸗ troffen hatte. Man blieb noch einige Tage in der gro⸗
ßen Stadt, bevor man ſie auf lange Zeit verließ und
ordnete alle Geſchäfte denn Mr. Wharton ſollte Eduard, Joſephſon und Willibald begleiten, während Mr. Staun⸗
ton und Treaden die Geſchäftsf führung zu Hauſe über⸗
nahmen.— Am Tage vor der Abreiſe erſchien der Capitain
Schröder vor Hutten, um Abſchied von ihm zu nehmen.
Er ſah traurig und nachdenklich aus. „Wie geht es Ihnen, mein lieber Schröder,“ fragte Hutten,„Sie ſehen nicht ſo vergnügt aus wie ſonſt?“ „Ach! Mr. Hutten, mir ſelbſt geht es, Dank Ihrer Güte, wohl. Aber da drüben in Europa ſieht es trübe
und traurig aus. Alles geht drunter und drüber, wie


