Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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Ausſtattung, für das Uebrige wird ſpäterhin Sorge ge⸗ een werden. Und damit händigte er jedem der Mäd⸗ einen verſiegelten Brief ein. Die Mädchen aber ſtan⸗

Ar en erſtaunt, beinahe erſchrocken da.

Aa, nun ziert Euch nicht und ſehet doch das An⸗ gebinde an! rief eifernd der Kantor und ſtampfte mit einem Fuße den Erdboden.Minna, meines Sohnes Braut, gieb her, ich will Dir das Siegel erbrechen, Deine Händchen zittern vor Schrecken, ich ſeh' es.

Er öffnete den hingereichten Brief und zog einen Zettel heraus. 8

Was! rief er zurückprallendda lies Du es, Heinrich, ich bin zu vorlaut geweſen, oder meine alten Augen ſind plötzlich blind geworden!

Der Pfarrer las langſam die Zahl, die auf dem Wechſel einer Jeden ſtand.

Fünftauſend Thaler! ſagte er langſam, ließ die Hände ſinken und ſuchte Eduard mit den Augen. Dieſer aber hatte ſich ſtill entfernt, denn die große Freude, die ihn in dieſem Augenblick erſchütterte, wollte er allein niederkämpfen.

Wo iſt er, der Junge! rief plötzlich der alte Kan⸗ tor, von dem alle Verlegenheit gewichen war.Ich glaube, da, in des Pfarrers Zimmer. Und Alle ſtürzten ihm nach und hingen an ſeinem Halſe.

Als der erſte Freudenrauſch aber vorüber war, nä⸗