Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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herte ſich die ehrwürdige Mutter dem geliebten Pflege⸗ ſohn und ſeine Hand feſt in die ihrige drückend, fragte mit innigem, zartem Muttertone: 5 8

Wann wirſt Du Dich aber ſelber bedenken, mei

Sohn, und Deiner Braut ein ähnliches reiches Geſchenk

zum Angebinde geben? Mütterchen, ſei ruhig, erwiderte dieſer;Gott hat

ſo viel für mich gethan, er wird auch noch das für mich

aufgeſpart haben. Vielleicht finde ich ein Mädchen in den Urwäldern Amerika's, und mag ſie nun ſchwarz, roth oder weiß ausſehen, wie dieſe lieben Mädchen da, nicht wahr, ich darf darauf rechnen, daß Du ſie an Deinem Mutter⸗ herzen willkommen heißen wirſt? 8.

Bringe ſie, woher Du willſt! rief die glückſelige Mutter,ich weiß nicht, ob ich dieſe da mehr lieben kann als ſie.

Und ſo p Toß dieſer liebliche Familienabend. Am andern Morgen aber in aller Frühe kam die Poſt und unter tauſend Segnungen der Zurückbleibenden, tau⸗ ſend zärtlichen Küſſen und Umarmungen, ſprangen die Reiſenden in den Wagen und ſprengten mit verhängten Zügeln dem nächſten Ziele zu.