eingeſchloſſen und der Vater nahm die Mittheilungen des dankbaren Sohnes mit freudigem Lächeln entgegen. Eduard hatte noch einmal dem beipflichtenden Geiſtlichen ſeine ganze Zukunft, ſeine Pläne, ſeine Wünſche dargelegt und ihm in einem verſiegelten Packete ſein Teſtament überreicht, falls ein Unglück ihn bedrohen ſollte. Man war zum Schluß der Unterredung gelangt. Der Pfarrer hatte eine große Summe Geldes für die Armen in Bilſingen und Umgegend erhalten. Der ehemals bedürftige, vaterloſe, jetzt ſo reiche, zum Manne herangereifte Knabe wollte nicht, daß in der Umgegend, wo ihm ſo viel Glück und Freude widerfah⸗ ren war, irgend ein Leidender ſein ſollte. Jeder ſollte empfangen, jetzt und künftig, und wer Luſt und Willen
zur Arbeit hatte, ſollte an Waldau geſchickt und vor allen
Uebrigen bedacht werden. Später ſtellte ſich heraus, daß beinahe achtzig Arbeiter, beſtändig beſchäftigt und auf der Inſel wohnend, Mitglieder der großen Koloniſtenfamilie wurden und auf dieſe Weiſe ein Loos erreichten, welches ihnen ohne Eduard wahrſcheinlich niemals zu Theil ge⸗ worden wäre.—
Ein anderer Punkt der abendlichen geheimen Ver⸗ handlungen war die künftige Stellung des Geiſtlichen
ſelber geweſen. Anfangs war er geneigt, die Prediger⸗ k ſtelle auf der Inſel, die der Beſitzer derſelben zu vergeben
hatte, ſelber zu übernehmen, aber das war durchaus gegen des Letztern Willen. 53
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