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Joſephſon; mein Leben hat es wieder bewieſen, komm, laß es uns auch Andern beweiſen.“
„Ich gehe mit Dir, wohin Du gehſt,“ erwiederte Joſephſon und ſchlug in die dargebotene Freundeshand ein—„ich gehe mit Dir— über das Meer und noch weiter— vielleicht einſt mit Dir ſogar in jenes uner⸗ reichbare Land, wo unſer Schöpfer waltet!“
Es war der letzte Abend, den die Pfarrersfamilie, voll⸗ ſtändig verſammelt, in Bilſingen bei einander verleben ſollte. Am nächſten Morgen war die Extrapoſt beſtellt, die Eduard und ſeinen Reiſegefährten nach Hamburg zu bringen be⸗ ſtimmt war. Die ehrwürdige Mutter mit ihren vier lie⸗ benswürdigen Töchtern ſaß an dem großen Familientiſche, der ſie jeden Abend, mit der gewöhnlichen Hausarbeit be⸗ ſchäftigt, um ſich verſammelt ſah. Joſephſon rauchte mit dem Kantor, Karls Vater, eine wohlſchmeckende Cigarre und unterhielt ſich mit dem gemüthlichen Alten, der dem forſchenden Freunde nicht genug aus dem Jugendleben
ſeines ehemaligen Schülers erzählen konnte und ihm im⸗ b
mer beſſer gefiel, je ſänger und je mehr er in ſeiner redli⸗ chen Treuherzigkeit von dem Einwirken des begabten Pfar⸗ rers als ſeinem eigenen ſprach. Eduard ſelbſt war mit dem Geiſtlichen in deſſen Studirzimmer; ſie hatten ſich


