Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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Mit welcher Aufmerkſamkeit, welcher liebevollen Hin⸗ gebung an das Kleinſte und Geringſte beſchaute der in 3 Freuden und Leiden geprüfte Freund das Haus und die* Umgebung, wo Eduard ſeine Jugendzeit in reiner Ein⸗ tracht verlebt, und, nachdem er Alles betrachtet und ge⸗ würdigt hatte, wunderte er ſich nicht mehr, wie aus dem Knaben ein ſo bedeutender Mann geworden, wie ſein Geiſt zugleich mit ſeinem Herzen gewachſen und erſtarkt war, denn Alles, was er ſah und bewundern mußte, war eben ſo einfach, ſo klar, ſo rein und doch ſo gemüthlich und hei⸗ ter⸗ernſt, wie ſein theurer Eduard ſelber.

Auch die Spaziergänge, von früherer Zeit noch in unſerm Gedächtniß, wurden trotz der winterlichen Jahres⸗ zeit beſucht. Vor Allem der Rabenſtein mit dem tiefen, unergründlichen, düſtern Teufelsſee an ſeinem Fuße, den

aauch wir jetzt zum letzten Male mit unſerem Auge zu be⸗ ſchauen gekommen ſind. In tiefer Rührung ſtanden die Freunde unter dem entlaubten alten Eichenſtamm und blickten mit dankbarem Herzen zu dem Schöpfer auf, der da oben, weit über ihnen und über dem blauen Himmel thronte, als Eduard mit kurzen Worten die inneren und außeren Ereigniſſe wiederholte, die hier am Auge ſeines Leibes und ſeiner Seele vorübergerauſcht waren.

Es iſt ein großer Geiſt da oben, rief er, bevor er dieſer heißgeliebten Stelle ſeiner Jugendjahre auf lange Zeit Lebewohl ſagtees iſt ein großer Geiſt da oben,