Eduards Auge ſchon die Genehmigung angeſehen hatte. „Finden Sie ſich hier mit dieſem Herrn, dem Architek⸗ ten, ab, damit er Ihre Wünſche befriedige.“
Die Fiſcherinſel ſelbſt und das am weſtlichen Ufer jenſeits liegende Land konnte nicht mehr in Anſpruch ge⸗ nommen werden, man behielt es ſich auf einen andern Tag vor. Die Beſichtigung und das Umherwandern hatte viel Zeit in Anſpruch genommen und es neigte ſich bereits die Sonne. Auch ſpürte man, von dem langen Spaziergange und der friſchen Luft angeregt, einen ziem⸗ lichen Appetit und man lobte Joſephſons Vorausſicht, der, als dienſtthuender Hofmarſchall, in dem Wirthshauſe am Strande ein ländliches Mahl, wie es die Umſtände erlaubten, beſtellt hatte. Der alte Kaſtellan bot von ſeinen eigenen Vorräthen an, aber man dankte und lud ihn zur Theilnahme am allgemeinen Mahle ein, eben ſo wie den Förſter, der auch von Herzen gern mit jenem die Einladung annahm.
So ſchickte man ſich zur etwas haſtigen Rückkehr an, wobei der Förſter die nächſten Wege führte. Es war ſchon beinahe fünf Uhr, als die Geſellſchaft, tüchtig ermüdet, über den Flußarm ſetzte und ihr Mahl bereits zum Auftragen fand. Bald ſaß man um die langen, in der Eile aufgeſchlagenen Tiſche, denn es mochte lange her ſein, daß die alte, lebensmüde Wirthin am Ufer ſo viele und vornehme Gäſte, wie ſie dachte, bewirthet hatte.


