Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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„Kein Sonnenſtrahl bricht hindurch, es iſt der lieblichſte Spaziergang der ganzen Inſel.“

„Dieſen Buchenwald taſtet mir nicht an,“ rief Eduard.„Die ganze Inſel mag in einen Park verwan⸗ delt werden, nur dieſer Wald bleibe in ſeiner natürlichen Schönheit und Unſchuld. Hauet einen Weg zum Fahren und Reiten hindurch, das laſſe ich mir gefallen, damit man auch ſo den Schatten genießen kann, aber für die Erhaltung des Ganzen lege ich meine Fürbitte ein.“

Der Förſter ſchmunzelte.„Drüben, jenſeits dieſes Waldes, unmittelbar am weſtlichen Ufer, iſt unſer Schnepfenſtrich, gnädiger Herr, darf der auch erhalten bleiben?“ fragte er beinahe flehend.

„Das verſteht ſich,“ rief Joſephſon— ‚ich bitte um Gnade für den Schnepfenſtrich!“

Auch dieſe Gnade wurde bewilligt. So gelangte man endlich, indem man etwas raſcher durch den Buchen⸗ wald ſchritt, an das Nordende der Inſel, wo ſich eine große Meierei mit Pferden, Kühen und Schaafen befand, eben ſo einige Vorrathshäuſer und das Geräth, welches man zur Landwirthſchaft gebraucht. Man hatte von hier aus eine herrliche Ausſicht nach der gerade gegen Norden liegenden Fiſcherinſel, deren Häuſerchen man am Strande liegen ſah und deren Bewohner auf dem See in ihren ſchmalen Nachen beim Fiſchfange gegenwärtig beſchäftigt waren.—

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