Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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jetzt unbewohnt. Man näherte ſich dem Ufer und fand eine allerliebſte, von Weiden und Geſträuch begränzte Ausbuchtung des Landes, die einem kleinen natürlichen Hafen nicht unähnlich ſah.

„Dies nennen wir den Hafen,“ ſagte der Förſter, „und hier lagen die kleinen Segelboote vor Anker, auf denen der alte Fürſt ſeine Inſeln zu umfahren pflegte.“

„Wie tief iſt das Waſſer an dieſer Stelle?“ fragte Eduard.

„Fünfzig Schritt vom Lande entfernt dreißig bis vierzig Fuß tief, bis beinahe an’'s jenſeitige Ufer hin.“

„So ſoll das unſer wirklicher Hafen werden, denn wir wollen auch eine kleine Marine beſitzen, deren Kommodore unſer guter Capitain Schröder von der Beata werden ſoll,“ bemerkte Eduard gegen Mr. Treaden.

Jetzt wandte man ſich wieder dem Mittelpunkte der Inſel zu und betrat bald einen Wald von Buchen, Eichen und Edeltannen, wie man ihn ſelten ſchöner zu ſehen bekommt. Der Boden war ſelbſt jetzt im Winter mit grünem Mooſe bedeckt und man trat wie auf dem ſanfteſten Teppich einher. An den hoch⸗ und gradſtäm⸗ migen Buchen, deren Kronen ſich jetzt ohne Laubſchmuck ſogar berührten, ſah man, daß, wenn noch die Blätter⸗ fülle hinzukäme, der Himmel nicht würde zu ſehen ſein.

„Hier iſt im Sommer ewige Nacht,“ bemerkte der Förſter, der ſich hier wie in ſeinem Element befand.

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