„Nein!“ „Ja ¹ 4 „Sind wir nicht ſo gut wie Geſchwiſter? Denken Sie an das Bild— o ich bin noch ſo reich— und Sie — Sie haben Hunger gelitten— mein Gott, mein Gott!“
„Das Broteſſen iſt zu Ende, Judith! Meine Wech⸗ ſel hole ich morgen von meinem Vater, dann ſollen ſie mir nie wieder fehlen.“
„Sie kommen beſtimmt wieder— heute natürlich nicht— aber in zwei Tagen?“
„Heute nicht— in zwei Tagen beſtimmt.“
„Sie edler Freund! Adieu! Gott ſchütte ſeinen reichſten Segen über Sie aus!“
„Aus ſolchem Munde kann nur ein Wunſch, dem die Erfüllung folgt, kommen! Alſo bis übermorgen! Leben Sie wohl!“
Und er war raſch die Treppe hinunter, während
Judith zu ihrem Vater zurückkehrte
Joſephſon erwartete ſchon zu Khmß den Zurück⸗ kehrenden, er hatte ihn den Tag über auch nicht geſehen.
Mit Schrecken hörte er alle die traurigen Nachrichten,
ddeeren Ueberbringer Eduard war. Mit ſtummer Auf⸗ martſamkeit lauſchte er, bis die Berichte zu Ende waren.
4„Was willſt Du nun thun?“ fragte er endlich.
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