Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Wohl möglich! Ich weiß aber nicht, ob ich Ver⸗ mögen beanſpruchen kann; in meinen Papieren wenigſtens ſteht nichts Beſtimmtes davon, obwohl von meinen äußer⸗ lich günſtigen Verhältniſſen geſprochen wird. Wenn man das beſtimmt wüßte, und wenn dann der Präſident hier wäre, ſo ſollte Ihres Vaters Büreau bald wieder ge⸗ öffnet ſein.

Ich glaube es von Ihnen wohhe ¹ flüſterte Judith dagegen und ſeufzte.Es iſt aber ein Wenn, das uns den Schimmer eines Glückes Tün 2

Nicht flüſtern! rief der Vater,was habt Ihr 2 über mich zu ſagen? Ich kann jetzt Alles hören.

Eduard wurde nachdenklich. Er beſchloß ſogleich nach Hauſe zu gehen und in ſeinen Papieren noch einmal zu ſuchen, denn, dachte er, wenn der Anwalt die Voll⸗ macht hat, wegen der ihm anvertrauten Gelder einen Mann, wie Ermeling, unter öffentliche Verſiegelung zu ſtellen, ſo muß er auch die haben, die Gelder dem aus⸗ zuliefern, dem ſie gehören, wenn er ſich melden ſollte. Finde ich etwas in meinen Papieren, ſo erfährt Joſeph⸗ ſon Alles, er iſt Juriſt, er muß mir den beſten, freund⸗ ſchaftlichſten Rath geben.

Er ſollte aber nichts Gewiſſes in den Papieren nnden, wie er ſich nachher bald überzeugte, denn Ram⸗

kau hatte Alles, was ſich auf das Vermögen der Waiſe