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dh aufgerichteter bewieſen, ja er habe ſogar naß
Tiſche ein Stündchen geſchlummert.“
Als Eduard kam, rauchte er mit ihm eine Eigarre,
wozu Judith in ihrem Zimmer, dem einzigen, welches jetzt bewohnt war, und in welchem ſich das ganze Intereſſe des Banquiers zuſammenzog, mit Freuden die Erlaub⸗ niß gegeben hatte.
Das Geſpräch drehte ſich natürlich um die vorlie⸗ genden d Biſiſn e Je mehr der Unglückliche davon ſprach, um ſo erleichterter fühlte er ſich. Er rechnete Eduard alle ſeine fremden Gelder vor, wobei er ein ſo ausgezeichnetes Gedächtniß bewies, daß derſelbe er⸗ ſtaunt war.
„Wiſſen Sie nicht,“ fragte er, nachläſſig es hinwer⸗
fend, aber Judith fing es, ſcharfſinnig genug, ſogleich auf,
„wiſſen Sie nicht, was für Gelder der Anwalt des Prä⸗ ſidenten bei Ihnen mit Beſchlag belegt hat?“
„Es ſind freilich die koſtbarſten von allen. Ich weiß es wohl. Es ſind Pupillengelder.“
„Und wie viel iſt es?“
„Erbärmliche fünftauſend Thaler! Gliatthe Weiſe hat er nicht mehr bei mir ſtehen.“ 8
„Das ſind am Ende gar Ihre Gelder, fluſterte J Ju⸗ dith leiſe, die ſchon öfters die Vermuthung gehegt hatte, daß Emma’s Vater, der, wie ſie wußte, Eduards Vor⸗ mund war, auch ſein Vermögen noch in Händen habe.
Der Inſelkönig. Ill.* 20


