Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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immer. Sie werden ihn ſogleich ſehen. Denn da ſind 8

wir ja ſchon am Hauſe. Der Wagen fuhr in den Thorweg. Man ſtieg aus

und begab ſich in Judiths Zimmer. Die Mädchen beſei⸗

im Nebengemach Shawls und Hüte und Judith

* 4 benutzte die Gelegenheit, ihre Freundin leiſe zu fragen:

Nun, habe ich recht geſchildert?

Meiſterhaft, Judith! Er iſt aber viel männlicher, als Du mir ihn beſchrieben haſt, und ich finde ſein Bild faſt ähnlicher als das Deine. Wir wollen beſtimmt über unſre Angelegenheit mit ihm ſprechen, Du wirſt den rech⸗ ten Augenblick ergreifen, nicht wahr?

Laß mich zur machen; noch heute erhalten wir ſeine Zuſage.

Nach dieſen Worten begaben ſie ſich in das Zim⸗ mer, wo Edugrd bereits ihrer wartete, und eine lebhafte Unterhaltung begann ſogleich und bezog ſich zunächſt auf Eduards Reiſe, von der man auf Manowsky, auf die Maler überhaupt und endlich auf Joſephſon kam. Eduard gedachte ſeines Freundes und mit ſtiller Herzensfreude leitete er das Geſpräch.

Sie kennen, mein Fräulein, wandte er ſich an Emma,meinen Freund, wie ich höre.

Mein Vater ſchätzt ihn ſehr.

Das iſt das Wenigſte, was man thun kann, man muß ihn lieben.